Freitag, 6. Dezember 2013

Nikolaus-VERLOSUNG

Für alle, die heute nichts in ihrem Stiefel vorgefunden haben: Hier könnt ihr wieder einmal eine tolle brandneue CD gewinnen.

Deutschsprachige Musik von meiner Lieblingsband "Element of Crime" (in der Musikkolumne meines Vaters ist noch kürzlich ein Artikel über sie erschienen). 

Und dann ist es auch noch das, meiner Meinung nach, beste Album von ihnen: "Mittelpunkt der Welt".

Was müsst ihr tun: Fans von "Stories of Miss Cathy" auf Facebook werden (falls ihr es noch nicht seid) und den Link zu diesen Artikel liken oder kommentieren, oder hier auf dem Blog einen Kommentar hinterlassen...haut in die Tasten!!! Bis Montag um 12 Uhr habt ihr Zeit...


Montag, 2. Dezember 2013

Buch des Monats November: "Das große Los"

Ja, der November ist bereits vorbei, doch erst ganz knapp, und gelesen wurde das Buch, welches ich hier vorstelle, primär im November - also ist es das Buch des Monats November;-).

Viel Spaß beim Lesen!

Eure Cathy


Meike Winnemuth: Das große Los

 

Es gibt Bücher, die sind einfach nur gut, und auch das ist ja schon mehr als man zumeist von ihnen erwarten kann. Dann gibt es aber auch solche, die gut sind und dann noch einen Nerv in einem selbst treffen, was sie zu etwas Besonderem werden lässt. Letzteres hat sich beim Lesen von "Das große Los" bei mir abgespielt - während ich eine Seite nach der anderen gelesen habe, dachte ich immer wieder, dass fast jeder Satz auch von mir stammen könnte, und die Autorin so etwas wie eine zwanzig Jahre ältere Version meiner selbst ist. Ich habe sie und ihre Worte vollkommen verstanden und mich dadurch gleichzeitig auch selbst verstanden gefühlt.

"Das große Los" ist kein Roman, sondern vielmehr ein realer Erlebnisbericht. Der Bericht der Hamburger Journalistin Meike Winnemuth, die 2011 bei "Wer Wird Millionär?" 500.000 Euro gewonnen hat. Mit einem Teil des Geldes hat sie genau das getan, was auch ich machen würde: Sie hat ein Jahr das Land verlassen und ist quer um die Welt gereist. Über diese Reise hat sie geschrieben, und davon handelt dementsprechend ihr Buch. Die Länder, welche Winnemuth bereiste, sind vielfältig, jedoch ist sie bei ihrer Auswahl einem Aspekt treu geblieben: Sie hat sich nur Großstädte als Reiseziele ausgesucht, welche ich hier in wahlloser Reihenfolge (einfach wie sie mir spontan wieder einfallen) aufzähle: Mumbai, Shanghai, Kopenhagen, Buenos Aires, Havanna, London, Barcelona, Honolulu, Sydney, San Francisco, Addis Abeba und Tel Aviv. 

Natürlich erlebt sie in jeder Stadt ganz unterschiedliche Dinge, lernt Menschen kennen, wie sie verschiedener nicht sein könnten. Auffällig ist, dass sie in einigen Kapiteln die Städte und ihre Einwohner sehr genau und detailgetreu beschreibt, während andere Städte sie scheinbar mehr dazu angeregt haben, über sich selbst, ihr eigenes Leben, ihre Wünsche und Erwartungen nachzudenken und die Leser daran teilhaben zu lassen. Und gerade diese Gedankengänge sind es, die aus einem gewöhnlichen Reisebericht etwas Besonderes werden lassen. So hat das volle, arme, stressige Mumbai Maike Winnemuth an ihre äußersten Grenzen der Toleranz und Geduld geführt, während sie sich in San Francisco angekommen und zu Hause gefühlt hat. In Honolulu fühlte sie sich faul und schwer, hat viel gelegen und gelesen, in Buenos Aires dagegen viel gegessen. Doch gerade das ist es ja auch, was reisen meiner Meinung nach ausmacht: Eine Vielfalt zu entdecken, die Vielfalt der Welt sowie die Vielfalt in uns selbst, auch wenn wir dabei immer wieder mit unseren Ängsten, unserer Einsamkeit und unseren Grenzen konfrontiert werden können. Nebenbei zeigt Winnemuth durch das Aufschreiben ihrer Geschichte, dass es völlig ok ist, etwas anderes vom Leben zu wollen als das, was in der Köpfen der meisten Menschen noch immer als normal gilt: Haus, Kinder, Hund (wobei sie sich letzteren nach ihrer Rückkehr zulegen möchte;-)), sesshaft werden. Auch alleine leben ist eine Option, Hamburg als Basis zu haben und zwischendurch regelmäßig durch die Welt zu tingeln auch - irgendwie ja sehr beruhigend!

Somit: Lest das Buch. Und wenn ihr aus unerfindlichen Gründen keine Bücher lest, sie hat auch einen Blog: Vor mir die Welt

Sonntag, 1. Dezember 2013

Zurück in Hamburg!

Es ist wunderschön auf Reisen zu sein, doch fast genauso schön ist es auch, wieder nach Hause zu kommen - zumindest wenn sich das zu Hause in Hamburg-Winterhude befindet.

Und hier sind für euch noch ein paar weitere Foto-Eindrücke aus den Niederlanden...


Rembrandts Nachtwache im Rijksmuseum

Wunderschöne Bibliothek im Rijksmuseum

Kunst im "Hausflur" des ehemaligen Fabrikgebäudes in dem wir wohnten

Das Wichtigste...

In the streets of Amsterdam!
Beim Waterloopleinmarket

Mittwoch, 27. November 2013

Groetjes uit Amsterdam!

Amsterdam ist toll! Bei jedem Besuch erneut verliebe ich mich in die Stadt. Es gibt Schönes, Spannendes und Künstlerisches zu entdecken- und das vor allem auch neben den typischen Touristensehenswürdigkeiten. Ein paar erste Eindrücke...

Blick von Noord auf die Stadt







Dienstag, 26. November 2013

"Bloß kein Fleisch...!" - Irenes Rezeptideen Teil 5: Kürbissuppe



Kürbiskernsuppe mit gebratenem Brot serviert

Ein super einfaches Rezept, mit vielen essentiellen Aminosäuren und Mineralstoffen in den Kürbiskernen, was besonders die Veganer freuen wird.

(2 Portionen)
(vegetarisch – vegan – glutenfrei – histaminarm – lactosefrei)



Zutaten:

½ Hokaidokürbis (ca. 300g)
1 Kartoffel
1 Zwiebel
½ Apfel
40g geröstete Kürbiskerne
200g Kokosmilch
300  ml Wasser
200g Kokosmilch
ca. 30 g Kokosöl zum Braten
glutenfreies Brot

Chiliflocken
Garam Masala (ca. 1 Messerspitze)
weißer Pfeffer
Salz



Zubereitung:

Den Kürbis und den Apfel entkernen, die Kartoffel schälen, danach waschen und in grobe Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und hacken.
Die gehackte Zwiebel in der Hälfte des Kokosöls leicht anbraten, dann das restliche zerkleinerte Gemüse sowie 20g der gerösteten Kürbiskerne dazugeben, mit dem Wasser auffüllen und das Ganze 15 Minuten köcheln lassen.
Während die Suppe köchelt, die Brotscheiben mit der anderen Hälfte des Kokosöls in der Pfanne rösten, und später zur fertigen Suppe servieren.
Nach dem Kochen die Kokosmilch zur Suppe geben, und diese mit dem Pürierstab oder im Mixer fein pürieren. Sollte die Suppe jetzt noch zu dickflüssig sein, kann man sie nach Belieben mit weiterem Wasser verdünnen.
Zum Schluss wird die Suppe noch mit Salz und den Gewürzen abgeschmeckt sowie mit den restlichen Kürbiskernen dekoriert.

Variation:

Für eine fructosearme Kürbiskernsuppe lässt man den Apfel weg und nimmt stattdessen1/2 EL Zitronensaft.

(vegetarisch – vegan – fructosearm  – glutenfrei – lactosefrei)
 

Donnerstag, 21. November 2013

Herzlichen Glückwunsch, Happy Birthday, Gefeliciteerd met je verjaardag...

Mein Vater hat am heutigen Freitag Geburtstag und auf diesem Wege möchte ich ihm gratulieren:

Lieber Klaus,

alles erdenklich Gute zu deinem Geburtstag! Dieses Jahr gibt es ausnahmsweise mal kein Buch als Geschenk, sondern ein St. Pauli Spiel (mein erstes), das wir uns demnächst, dann natürlich auf meine Kosten, gemeinsam anschauen werden. Nun müssen wir nur noch die Kalender zücken und einen Termin finden...

Sei gegrüßt,

Deine Tochter

PS: Ich gebe es zu: das Datum der Veröffentlichung zeigt noch den 21. statt den 22. an, aber ich konnte mich leider einfach nicht mehr bis 0 Uhr wachhalten!

An den Mann gebracht: Der Naturbursche

Meine lieben Leser, in diesem Falle vor allem die männlichen,

Bevor ihr diesen Teil meiner neuen Kolumne "An den Mann gebracht" lest, bitte behaltet stets im Hinterkopf: Der Artikel trieft nur so vor Ironie und ist vollgepackt mit Stereotypen und somit keinesfalls ernst zu nehmen oder als Angriff gegen irgend jemanden zu verstehen. Betrachtet ihn mit einem Augenzwinkern, so wie ich es beim Schreiben auch getan habe (was übrigens auch für den Bart-Artikel gilt, welchen ich hier vor einigen Wochen gepostet habe). Denn auch wenn ich hier kritisch über Männermode und - outfits schreibe, bin ich als reflektierter Mensch natürlich der Meinung, dass das Äußere nur einTeil des Menschen und alles was sich dahinter verbirgt, eigentlich viel wichtiger ist.Und das nächste Mal gibt es dann endlich auch mal ein Loblied auf ein bestimmtes Männeroutfit!

Doch ich liebe halt Ironie und sartirisches Schreiben und das geht nun einmal nicht ganz ohne das Aufgreifen von Klischees und bissigen Gedankengängen. Somit: Viel Spaß beim Lesen (mit Augenzwinkern)!

Eure 
Miss Cathy 

PS: Ich bin zwar Großstädterin, mag aber auch die Natur und mir hat es sowohl in Norwegen als auch in Kanada gefallen;-)
 



Der Naturbursche

Es gibt da diesen einen Männertypus, der mich immer wieder in Staunen versetzt. Ich staune weil er mitten in der deutschen Großstadt so rumläuft, als käme er geradewegs aus dem kanadischen Wald vom Bäume fällen oder von einem skandinavischen See, wo er stundenlang geangelt hat. Dieser Mann trägt es in alle Welt hinaus: Er liebt die Natur und kleidet sich so, dass er zu jeder Zeit komplett mit ihr verschmelzen könnte. Ganz nach dem Motto der Epoche des "Sturm und Drang", in der es ja hauptsächlich um die Naturnachahmung und das Einswerden mit dieser ging. 

So kleidet sich der Naturbursche nicht nur stets funktionell, sondern selbstredend überwiegend auch in den Naturfarben der westlichen Nadelwälder. Von Khakigrün bis Matschbraun - der natürlichen Vielfalt der Schlammfarben sind da keine Grenzen gesetzt. Damit ihr euch ein genaues Bild vor euer inneres Auge rufen könnt, beschreibe ich einmal das komplette Outfit des prototypischen Naturburschen. Seine Schuhe sind natürlich seeeeehr bequem, denn sie müssen allen äußeren Einflüssen standhalten: Wasser, Erde, Schlamm, Laub, Schnecken und auf was man noch so alles auf 40-Kilometer-Wanderungen treten könnte. Farblich sind sie natürlich in einem Braunton gehalten, die Form ist ein Übergang zwischen Turn- und Wanderschuh, sehr praktisch, sehr funktionell. Die Hose des Naturburschen ist ein bisschen bollerig und hört über den Schuhen auf, damit sie beim Holzfällen auf keinen Fall durch den Matsch schleift. Falls das doch einmal passieren sollte, ist es aber auch kein Drama, denn die Farben von Hose und Matsch sind ja identisch. Seinen Oberkörper bedeckt natürlich ein kuscheliges Flanellhemd mit Karomuster, und je nach Wetter wirft er sich noch eine Funktionsjacke von Jack Wolfskin über. Dazu den Rucksack von The North Face oben auf den Rücken geschnallt - schon ist er bereit für den dreiwöchigen Wildcamping-Trip in Norwegen. Wichtig ist da auch eine praktische Frisur (denn Möglichkeiten zum Haare waschen gibt es schließlich nicht), die gerne an Extreme angelehnt ist: Entweder Glatze oder langes Haar, das zu einem Zopf zurück gebunden ist. Dass ein Vollbart sein Gesicht ziert, das steht natürlich außer Frage. 

Und jetzt mal ehrlich Jungs, die ihr euch in dieser Beschreibung wiederfindet: Wenn ihr doch eigentlich in einer Großstadt wohnt, wo es weder Bäume zu fällen gibt, noch Fische zu fangen, oder durch Sümpfe zu marschieren, was führt euch zu diesem Look? Sind es die wildromantischen Fantasien des Einsiedler-Lebens in der schwedischen Blockhütte? Habt ihr einmal zu oft "Into the Wild" geschaut? Wobei ich gestehen muss, diesem Film sogar auch einiges abgewinnen zu können. Oder wollt ihr zu jeder Zeit auch nach Feierabend outfittechnisch dafür gerüstet sein, spontan in die Natur aufbrechen zu können? Denn es könnte ja sein, dass euch gegen 15 Uhr eine Frau anruft, auf die ihr schon seit langem ein Auge geworfen habt. Während ihr auf eurem Bürostuhl sitzt und fleißig auf die Tasten haut, sagt sie: "Ich würde in einer Stunde soooo gern in die Hummelsbütteler Moore fahren. Hast du auch Lust?" Und dann könntet ihr ausnahmslos antworten "Klar, ich hol dich ab", denn ihr seid ja für jedes Wetter gerüstet und habt in eurem The North Face-Rucksack sogar für den Fall der Fälle ein Klappzelt, ein paar Holzscheite für's Lagerfeuer und selbstgebrautes Bier - falls es noch romantisch werden sollte gen Abend. Da wird sich euer Naturmädchen sicher freuen!