Mittwoch, 17. Juli 2013

Heute in meinem CD-Spieler...Teil 13

Kings Of Convenience - Declaration of Dependence

Lieblingssong: Me in you

Youtube-Video

Webseite Kings Of Convenience

Homestories Teil 1: Linda's Agnesviertel-Altbau-Appartement

Nachdem der Artikel "It's a girl's room" sehr fleißig angeklickt wurde und somit scheinbar bei euch auf großes Interesse gestoßen ist, habe ich mir überlegt, dass es eine gute Idee wäre, regelmäßig das Interessanteste aus schönen Wohnungen zu präsentieren. Noch spannender schien mir das Ganze, wenn zusätzlich ein kleines Interview mit dem Bewohner oder der Bewohnerin der Wohnung daneben zu finden ist. Da meine Freundin Linda in Köln eine tolle Wohnung in einem ebenso tollen Viertel (oder "Veddel" wie der Kölner sagt) bewohnt, starte ich diese neue Reihe mit ihr und ihrem Drei-Zimmer-Appartement im Agnesviertel. Seht selbst!

 
Linda in Slowenien 2011





Ein paar Fragen...:

Wer wohnt hier?

Linda (30) und Tobi (34)


Wie groß ist die Wohnung?

Ca. 80qm


Woher nimmst du deine Einrichtungs- und Dokorationsinspirationen?

Aus Wohnzeitschriften, anderen Wohnungen, der Fernsehsendung "Das perfekte Dinner" und Wohnbüchern

Was verbindest du mit deiner aktuellen Heimatstadt Köln?

Den Rhein, Karneval, interessante vielseitige Viertel, viel Kultur, schöne Parks (Anmerkung von Miss Cathy: Ich glaube du kennst den Hamburger Stadtpark noch nicht;-))

Und was verbindest du mit Hamburg?

Gute Freundinnen, die Elbe und die Alster, das Schanzenviertel, das Portugiesenviertel, interessante unterschiedliche Menschen

Zum Schluss: Deine aktuelle Lieblingsmusik?

"Kraniche" von Bosse, Zaz (französisch)


Wunderschöne Vintage-Kombi (Platten von Mama "geklaut"): Für mich die schönste Ecke der Wohnung

Blick in den Hinterhof

Eulenkissen

"Sommer vorm Balkon" - der Titel eines meiner Lieblingsfilme passt auch perfekt für dieses Foto


Hach...Stuck an der Decke

Alles da für die gute "Hausfrau von heute";-)

Dienstag, 16. Juli 2013

Heute in meinem CD-Spieler...Teil 12

The Fratellis - Costello Music

Lieblingssong: Henrietta

Youtube-Video

Webseite The Fratellis

Großstadtliebe


Wenn du einmal eine große Liebe hattest, die dich verlassen hat oder die du verlassen musstest, ohne es wirklich zu wollen, doch die Umstände dich dazu zwangen, dann kennst du dieses Gefühl vermutlich: Die Angst vor dem Kloss im Hals, den erhöhten Herzschlag, manchmal sogar Tränen, die dir in die Augen schießen, weil du diese immense Wärme, Zuneigung und Verbundenheit spürst, jedoch gleichzeitig weißt, dass ihr euch bald wieder verabschieden müsst.


So ähnlich ging es mir lange mit Köln, der Stadt, in die ich mich mit 16 Jahren auf einer Klassenfahrt auf Anhieb verliebte. Magisch zog sie mich an, und so machte ich 2005 im Anschluss an mein Auslandsjahr in Nijmegen ein dreimonatiges Praktikum dort, verliebte mich noch mehr und kam 2007 für zwei ganze Jahre zurück. Im Herzen fühlte ich mich bereits als Kölnerin, verehrte meinen Stadtteil Ehrenfeld und versuchte so viele Nächte wie möglich in meinem damaligen Lieblingsclub, dem "Rose Club", durchzutanzen.  Doch auch die Studentenzeit hat einmal ein Ende, und wer nicht reich geerbt oder geheiratet hat, muss irgendwann ans Geldverdienen denken. So schmerzhaft es war, ich musste meinem Köln den Rücken zuwenden, aufbrechen ins fremde Rotterdam, mit dem festen Willen im Gepäck, irgendwann zurückzuziehen. Doch als es soweit war, dass ich die Entscheidung fällte, Rotterdam wieder zu verlassen und diverse Bewerbungen nach Deutschland schickte, bekam ich aus dem Kölner Raum nur Absagen. Eine andere Stadt dagegen wollte mich sofort, ohne wenn und aber, kämpfte geradezu um mich: Hamburg. Ich zweifelte kurz, doch nahm schlussendlich an. Hamburg und ich, wir hatten unsere Probleme. Fast ein Jahr wurden wir nicht warm miteinander, waren uns fremd, dachten, dass wir zu unterschiedlich seien. Doch ganz langsam, kaum merklich haben wir uns angenähert. Ich ertappte mich dabei, wie ich immer häufiger lächelnd durch die Straßen Hamburgs lief und immer seltener an Köln dachte. Und heute kann ich sagen: Ein bisschen fühle ich mich bereits als Hamburgerin, ich verehre meinen Stadtteil Winterhude und versuche so viele Nächte wie möglich in meinem jetzigen Lieblingsclub, dem "Molotow", durchzutanzen. Und deswegen ist es diesmal auch nur ein ganz kleiner Stich, als ich in den IC nach Hamburg steige, sich die Türen schließen und der Zug über die Hohenzollernbrücke den Kölner Bahnhof verlässt. So schön und spannend ich dich auch weiterhin finde, Köln, du wolltest mich nicht zurück und jetzt habe ich eine neue Stadt gefunden. Doch wir bleiben gute Freunde. Und das meine ich aus tiefstem Herzen...



Unten seht ihr einige Impressionen der Stadt. In den nächsten Tagen werde ich hier außerdem noch Streetart-Fotos veröffentlichen, die ich ebenfalls auf meinen Streifzügen durch verschiedene Kölner Stadtteile festhalten konnte. 

Blick vom Bahnhofsvorplatz auf den Dom

Am Ebertplatz zwischen Agnesviertel und Eigelstein

Oh mein schönes Ehrenfeld

Gesichtet an einem Fischgeschäft in Ehrenfeld. Lecker;-) ...und irgendwie ja fast Kunst!

Sonntag, 14. Juli 2013

Hamburg, I'm back!

Zurück aus Köln, zurück hier im Norden. Und im Gepäck habe ich: Erholung, gute Laune, jede Menge neue Eindrücke, Fotos und Artikel für "Stories of Miss Cathy". In der nächsten Woche erwarten euch ein Konzertbericht, eine Homestory mit Interview, Streetart aus den Straßen Kölns und natürlich wieder meine persönlichen Musikempfehlungen. 

Kommt gut in die neue Woche!

Eure Cathy




Freitag, 12. Juli 2013

Miss Cathy on tour...

Liebe Leute,

bis Sonntag wird auf "Stories Of Miss Cathy" leider nicht viel passieren, denn ich gehe auf "große große" Reise;-). Und der Computer bleibt in Hamburg. Gleich, genau genommen um 11.11 Uhr, startet mein Zug. Es geht in die Stadt, für die passenderweise diese Uhrzeit zweimal im Jahr eine immense Bedeutung hat...nun kann sich sicher der eine oder andere unter euch, der seinen Blick auch ab und zu über die Tore Hamburgs hinaus, gen Süd-Westen des Landes wendet, denken wohin der Zug mich bringen wird! Anfang nächster Woche bin ich wieder zurück - sicherlich mit der einen oder anderen kleinen Geschichte und neuem Fotomaterial.

Habt ein schönes Wochenende!

Eure Cathy


Das Wetter soll auch in NRW schön sein - es muss also nicht viel in die Reisetasche

Donnerstag, 11. Juli 2013

Buch des Monats Juli


Muriel Scheu: Mein schönes Leben als Junkie

 Wer mich kennt, der weiß um meine Leidenschaft für Geschichten über die Abgründe des Lebens, sei es in Form von Büchern, Filmen, Reportagen...denn interessant finde ich das, was ich nicht selbst erlebe, was nicht Teil meines Alltags ist. Auch Erzählungen über Reisen, ferne Länder und fremde Kulturen faszinieren mich. In "Mein Schönes Leben als Junkie" wird beides kombiniert:

Muriel Scheu erzählt in chronologisch ungeordneten Abschnitten die Etappen ihres Lebens. Aufgewachsen in einer Kleinstadt im Sauerland fühlt sie sich anders und nicht dazugehörig, bis sie sich der Clique der "coolen Typen" anschließt, zum ersten Mal kifft und nur zwei Wochen später bereits das erste Mal Heroin spritzt. Lange Zeit meint sie, dass sie kein Suchtproblem hat, doch auf Grund der Zeitsprünge wissen wir als Leser, dass sie sich später mehr als einmal in einer Entzugsklinik aufhält, bis sie es endlich schafft, clean zu werden. Zwischendurch finden sich in dem Buch immer wieder lange Kapitel, die ausführlich das Leben Scheus in den unterschiedlichsten fernen Ländern schildern. Schon mit ihrer Familie lebt sie als Kind einige Jahre in afrikanischen Ländern, arbeitet später u.a. in Asien und Tunesien. In Deutschland wohnt sie lange Zeit in München, wo sie ihr Geld in erster Linie mit Barkeeper-Jobs im Nachtleben verdient und immer wieder auf zahlreiche Stars der Rock- und Popszene trifft. So hat sie beispielsweise eine Liaison mit Iggy Pop, bringt Mick Jagger seine Drinks und nimmt Bob Marley hinten auf ihrem Motorrad mit. 

"Mein schönes Leben als Junkie" hat nicht nur einen spannenden Inhalt, sondern ist auch noch wunderbar und fesselnd geschrieben und somit allen empfohlen, die mal etwas anderes als dröge Krimis oder kitschige Liebesromane lesen wollen.

Mittwoch, 10. Juli 2013

It's a girl's room...

Seitdem ich die Seite "Freunde von Freunden" kenne, kann ich mir ganz ungeniert die Wohnungseinrichtungen fremder Menschen ansehen, ohne dass es mir übel genommen wird - denn dort werden regelmäßig interessante Personen mit meist genauso interessanten Wohnungen vorgestellt. Ich liebe es, mir auf diese Weise eigene Inspirationen für meinen Einrichtungsstil zu holen, genauso wie ich es spannend finde, nur anhand der Accesoires eines Raumes darauf zu schließen, was für ein Mensch dahinter stecken könnte.

Darum habe ich auch in meiner Wohnung ein paar Aufnahmen gemacht, von Dingen, die mir besonders am Herzen liegen. Ich mag Kram und ich mag es bunt - also, wie schon damals der Vermieter meines ersten WG-Zimmers in Rotterdam sagte, als er einmal mein Zimmer betrat: "It's a girl's room"...

Wandbehang

Bücher & Frieden - irgendwie hängt das doch zusammen

Vintage-Bild - auch wenn's so aussieht, diesmal nicht von Oma

Erinnerung an das Reeperbahn-Festival 2012 - hängt in der Küche

Zeitschriften - diese sind zu schön zum Wegwerfen

Küchenkram

Poster zur Ausstellung der tollen Fotografin Nan Goldin in Rotterdam

Die "Videothek"

Jewelry
Für Schlüsselerlebnisse

Ja, sie fasziniert mich, die Welt!

Apples and trees